Unsere nächsten Termine

 

20.11.
10.30 Uhr

Gedenkgottesdienst zu Totensonntag
in St. Georg, Waidmarkt
26.11.
15.00 Uhr

33. Philharmonie-Chorkonzert

04.12.
19.00 Uhr
Regionalkonzert des CVdDP KPB Rhein-Erft-Kreis
Pfarrkirche St. KILIAN
Mit: Polizeichor Köln, Frauenchor E.-Lechenich, Landespolizeiorchester NRW

 

 

Über den Polizeichor Köln

 

Der Chor wurde im Jahre 1902 als „Gesangs-Abteilung der Königlichen Schutzmannschaft Cöln“ von sangesfreudigen Polizeibeamten der Reviere 7 (Palmstraße) und 8 (Schwalbenstraße) gegründet.

Spätere Namensänderungen in „Sängerchor der staatlichen Polizei Köln“, „Polizeigesangverein Köln“ zum bis heute gültigen „Polizeichor Köln“ wurden im Verlauf der wechselvollen Geschichte, vom Kaiserreich, über die Weimarer Republik, Nazi-Deutschland, bis zur Bundesrepublik Deutschland und der Wiedergründung des Chores nach dem Kriege im Jahre 1949 vollzogen.

Konrad Adenauer, der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, war seit seiner Zeit als Kölner Oberbürgermeister Ehrenmitglied und nach dem Kriege bis zu seinem Tode Schirmherr des Chores. Seine Grußworte anlässlich eines Auftritts des Chores im Palais Schaumburg zu seinem Geburtstag sind zum Leitmotto des Vereins geworden:

Mit vielen Auftritten in aller Welt haben die Kölner Sangesfreunde Brücken der Verständigung geschlagen und gezeigt, dass persönliche Beziehungen das beste Fundament für Versöhnung und Völkerverständigung sind. Über die Landesgrenzen hinweg sind so zahlreiche Freundschaften entstanden.

Ob Konzerte im Kölner Gürzenich und der Philharmonie, für das WDR-Fernsehen oder die BBC, vor dem Capitol in Washington oder bei Papst Joahnnes XXIII. im Petersdom, im Kaiserpalast zu Tokio vor dem Bruder des heutigen Tenno, vor Vertretern der thailändischen Königsfamilie in der Universität Bangkok, vor dem König Mswati III von Swaziland, in der Sydney Opera – dem Kölner Polizeichor ist es in den vergangenen Jahrzehnten gelungen, unzählige Zuhörer im In- und Ausland zu erfreuen und als musikalischer Botschafter der Kultur- und Musikstadt Köln und als Kulturträger der Kölner (Nordrhein-Westfälischen und Deutschen ) Polizei zu überzeugen.

Und auch im Verhältnis der Bürger zu ihrer Polizei konnte der Chor so manches bewegen:

Von Obrigkeitsdenken und preußischem Korpsgeist ist im Kölner Polizeichor traditionell nichts zu spüren. Vielmehr steht die stimmgewaltige Gemeinschaft jedem Bürger offen –

was von den Kölnern rege genutzt wird.

So ist der Polizeichor Köln heute ein leistungsorientierter Laienchor von derzeit 45 aktiven Sängern, dem nicht nur Polizeibeamte, sondern Vertreter aller Berufsgruppen – sozusagen als Bindeglied zwischen Bürgern und Polizei – angehören.

Das Repertoire umfasst geistliche und weltliche Musik, ob klassisch oder modern, wir singen alles – sicherlich individuell unterschiedlich! – gern.

Ob im Kölner Dom oder auf der Prinzenproklamation – der Polizeichor Köln findet stets den richtigen Ton.

 

 

 

Mitglied in der

Kreis-ChorVereinigung Köln e.V.

Logo KCV Köln

Baronin von Oppenheim"Es war mir eine Ehre, im Jahr 2005 die Schirmherrschaft des Polizeichors Köln in Nachfolge meines verstorbenen Mannes zu übernehmen. In der Tradition meiner vier Vorgänger bin ich mir der Verantwortung bewusst, die mit diesem Ehrenamt verbunden ist.

 

Der Polizeichor Köln ist ein bedeutender Träger des Erbes deutscher und internationaler Chormusik. Mit seiner nicht nur künstlerisch anspruchsvollen Sangeskunst, sondern seinem auch weithin beliebten und volkstümlichen Liedgut erfüllt er eine wichtige Funktion als Bindeglied und Mittler zwischen der Polizei und der Bevölkerung unserer Stadt.

 

Darüber hinaus gebührt dem Polizeichor Köln mit seinem breiten Repertoire Dank und Anerkennung für seinen Beitrag zur Bereicherung des Kölner Musiklebens, den er seit nunmehr 104 Jahren leistet. Ein weiteres Verdienst sind seine vielen Tourneen in alle Welt, mit denen er der Verbreitung deutschen Liedgutes im Ausland und damit der Völkerverständigung dient.

 

Als Schirmherrin wünsche ich dem Chor auch in Zukunft viele begeisternde Auftritte und die nötige Unterstützung, damit diese wundervolle Tradition noch lang weiterlebt."

 

Jeane Freifrau von Oppenheim